Selbst Norbert Blüm sollte die Meinung aufgegeben haben das die Rente sicher ist.

Werte die für die Altersvorsorge angeschafft wurden, wie z.B. Eigenheime oder die meisten Lebensversicherungen, müssen beim Bezug von ALG2 aufgebraucht werden bevor es Leistungen vom Staat gibt.

Wie soll dann aber ein Hartz-IV Empfänger eine gute Altersvorsorge betreiben? Zur Zeit gibt es staatliche Förderung für die Altersvorsorge bei ALG2 Bezug die anrechnungsfrei sind.

Ein Beispiel dafür ist die sogenannte Riester-Rente. Die Riester-Rente ist eine freiwillige private Altersvorsorge, die bei Arbeitslosengeld 2 Bezug besonders beliebt ist.

In der Zeit der Einzahlungen sind Minimum 4% des Sozialversicherungspflichtigen Bruttoeinkommens des Vorjahres zu zahlen. Wer Hartz-IV bezieht und kein eigenes Einkommen hat bekommt mit einer Einzahlung von Monatlich 5 Euro die staatlichen Zuschüsse.

So bekommt jeder Alleinstehende, der in einer Riester geförderte Anlage Spart, jedes Jahr 154 Euro vom Staat dazu. Für Ehepaare gibt es einen noch höheren Zuschuß von 308 Euro im Jahr. Noch einmal 185 Euro gibt es pro Kind, daß im Jahr Minimum einen Monat Kindergeld bekommen hat. Die private vorsorge für das Alter lohnt sich also auch in der Arbeitslosigkeit.

Die Vorteile der Riester-Rente bei Hartz-IV Bezug:

Hartz-IV Empfänger können mit der Riester Rente mit geringem aufwand einen hohen staatlichen Zuschuß bekommen, und so etwas für Ihre Altersvorsorge tun. Zusätzlich ist diese Form in der Zeit der Einzahlungen vor Insolvenz und Pfändung gesichert.

Der Nachteil der Riester-Rente bei Hartz-IV Bezug:

Allerdings gibt es auch einen Nachteil, wenn die Rente zur Auszahlung kommt wird sie als Einkommen auf die Grundsicherung angerechnet.